Ansatzpunkt der Homöopathie |
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In der klassischen
Homöopathie steht die Behandlung des
individuellen Menschen
im Mittelpunkt, im Gesamtzusammenhang mit seinen Beschwerden.

Bei der Findung der Arznei
spielt es eine entscheidende
Rolle, ob man z.B. nach einem Kummererlebnis krank geworden ist oder ob es
einen anderen Auslöser für die Erkrankung gibt.
Gefragt wird z.B., ob dem Patienten eher zu warm oder zu kalt ist, welche
Nahrungsmittel er bevorzugt oder verabscheut, wie er schläft, ob er
wetterfühlig ist und vieles mehr zu seiner Konstitution.
Ferner sind Charakter und Wesen des Patienten wichtig. Ist er z.B.
sanftmütig oder reizbar, verschlossen oder offen, neigt er zu Melancholie
oder Ängsten, was bereitet ihm Freude oder Verdruss?
In der klassischen Homöopathie
wird im Gegensatz zur komplexen Homöopathie immer nur
1 Arzneimittel verordnet.
Die einzelne Arznei ist nach genauen Vorschriften einer
Arzneimittelprüfung
unterzogen worden, so dass hier nach dem
Ähnlichkeitsprinzip
verordnet werden kann.
Darin heißt es:
Die Symptome, die eine Arznei in
der Lage ist, bei einem gesunden Menschen hervorzurufen, ist sie in der
Lage, bei einem Erkrankten zu heilen. |
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